Barcamp Freelancer Union 2012

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Barcamp: Freelancer Union 2012, eine konkrete Utopie?[Bearbeiten]

Liebe VertreterInnen der Klasse des Neuen!

Am 30.04. seid ihr herzlich zu unserem Barcamp zum Thema "Konkrete Utopie" eingeladen. Gemeinsam möchten wir über unsere Arbeits- und Lebensbedingungen nachdenken und konkrete Lösungsansätze für die neuartigen Probleme, Bedürfnisse aber auch Möglichkeiten der sogenannten Kreativen Klasse schaffen. Die Arbeits- und Lebenssituation von Kreativen und Freien ist prekär. Soziale und finanzielle Sicherheiten wie sie in Angestelltenverhältnissen üblich sind, kennen wir kaum. Während in Wien aber rund 30.000 Personen als neue Selbstständige, freie DienstnehmerInnen oder Freelancer beschäftigt sind, gibt es nur wenig strukturellen Zusammenhalt. Dabei gilt – zusammen sind wir mehr. So sind in den vergangenen Jahren vereinzelte Initiativen gewachsen, die tatkräftig an diversen Fragen arbeiten. Doch bedarf es einer breiteren Basis, um grundlegende Strategien und Lösungen zu erarbeiten. Unser Ziel ist daher, eine horizontale, vernetzte und umfassende Vertretung für neue Selbstständige, freie DienstnehmerInnen und kreativen Köpfe zu formulieren und dadurch die Anliegen der kreativen Klasse zu vertreten.

Es gilt das Prinzip Hoffnung – so utopisch wie nötig, so konkret wie möglich.

I övrigt vill jag tillägga, att en god gäst erbjuder ern¤gttsinÃ, och en god värd tackar nej. I allafall om det rör sig om ett glas eller annat av mindre värde.

Datum & Anmeldung[Bearbeiten]

This "free sharing" of intoamrfion seems too good to be true. Like communism.

Gruppen[Bearbeiten]

Gruppe 1 | Was ist neue Arbeit

Zweck, Ziel und Form der Arbeit sind einem ständigen Wandel unterworfen. Ist es heute noch eine Minderheit, die ihr Einkommen aus neuen Beschäftigungsformen (neue Selbstständige, freie DienstnehmerInnen, Freelancer) bezieht, könnte es in Zukunft Normalität werden. Die traditionelle Vollzeitbeschäftigung scheint felxibleren Systemen und Strukturen zu weichen. Verschiedene Konzepte von Arbeit sprechen von der Rückkehr zu ganzheitlicher und regionaler Arbeit, dem Konzept „Neue Arbeit – New Work“ (Bergmann 2004), dem Modell „Mischarbeit“ (Hillebrand 2005), einer „Dreizeitgesellschaft“ (Rinderspracher 2005) oder dem Ansatz der „Care-Economy“ (Gubitzer 2006, Madörin 2010). Doch wie könnte Arbeit von morgen konkret aussehen? Welchen Umständen ist dieser Wandel unterworfen? Welche Grundbedingungen müssen geschaffen werden, um ein funktionierendes Modell von Arbeit und Leben zu schaffen? Die Gruppe „Das Wesen der Dinge“ möchte sich diesen widmen und beschäftigt sich mit der Zukunft der Arbeit oder Arbeit der Zukunft.


Gruppe 2 | Demokratie und Solidarität

Die sogenannte kreative Klasse ist im Grunde eine inhomogene Gruppe, die sich aus vielen unterschiedlichen Personen, Anliegen, Beschäftigungsformen und Wünschen zusammensetzt. Allerdings braucht es eine gemeinsame basisdemokratische Vertretung, die gemeinsame Anliegen nach Außen transportieren kann und dadurch die tatsächlichen gesellschaftlichen Gegebenheiten mitgestalten kann. Doch welche Organisationsform entspricht einem solchen Kollektiv? Welche Formen der Beteiligung sind nötig, um basisdemokratische Entscheidungen treffen zu können? Könnte Liquid Democracy eine mögliche Organisationssturktur sein? Die Gruppe „Strategien und Prozesse“ möchte sich strukutrellen und organisatorischen Fragen widmen und nach einer möglichen Vertretungsform für die Freelancer Union suchen.


Gruppe 3 | Soziale Absicherung

Den neue Beschäftigungsformen (neue Selbständige, freie DienstnehmerInnen, Freelancer) fehlt oft eine soziale Absicherung. Dabei ist nicht allein die Sozialversicherung (Krankenversicherung, Pensionsvorsorge), sondern allgemein soziale Sicherheiten gemeint, welche die Folgen von verschiedenen Ereignissen wie Krankheit (medizinische Betreuung), Krankheit (Einkommensverlust), Arbeitslosigkeit, Altern, Mutterchaft und Berufsunfähigkeit ausgleichen soll. Eine hohe Beitragsgrundlage in der Pensions- und Krankenversicherung der SVA ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Doch welche Solidaritäts- und Versicherungsprinzipe gibt es? Welche Grundbedingungen müssen geschaffen werden, um von sozialer Absicherung sprechen zu können? Welche kurzfristigen Ziele sollen gesetzt, welche langfristigen Ziele erreicht werden? Die Gruppe „Soziale Absicherung“ möchte sich Fragen der Sozialversicherung, aber auch weitergehenden Fragen der sozialen Absicherung widmen.


Gruppe 4 | Wishlist

Gemeinsam möchten wir über unsere Arbeits- und Lebensbedingungen nachdenken und konkrete Lösungsansätze für die neuartigen Probleme, Bedürfnisse aber auch Möglichkeiten der sogenannten Kreativen Klasse schaffen. Unser Ziel ist es, eine horizontale, vernetzte und umfassende Vertretung für neue Selbstständige, freie DienstnehmerInnen und kreativen Köpfe zu formulieren und dadurch die Anliegen der kreativen Klasse zu vertreten. Wesentlich dafür ist es die Probleme und Anliegen der neuen Selbstständigen, freien DienstnehmerInnen und Freelancer zu erfassen. Doch was haben Schreiberlinge, Nachtkatzen und Kreative gemeinsam? Wie könnte sich eine Vertetung für diese Gruppe nennen (Namensfindung)? Welche Aufgababen könnte eine sogenannten Freelancer Union (Arbeitstitel) haben? Die Gruppe „Probleme und Anliegen“ möchte die Probleme und Anliegen erfassen und erarbeitet eine Wishlist, die von einer sogenannten Freelancer Union erfüllt werden könnte.


I'm quite pleased with the inmofration in this one. TY!