GuerillaCamp Salzburg November 2008

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Guerillacamp08 flyer front.jpg

Das Guerillacamp ist eine Abwandlung der Konferenzform Barcamp, d.h. jede/r kann teilnehmen und selbst Vorträge und Workshops abhalten. Gefragt sind Guerilleros/as die sich mit Beiträgen und Beispielen rund um den Schwerpunkt Netzguerilla aktiv mit einbringen.

Organisiert wird das GuerillaCamp wie die letzten Salzburger Barcamp's von subnet diesmal in Kooperation mit der ARGEkultur im Rahmen des Basics-Festivals

Über das GuerillaCamp[Bearbeiten]

Battlezone 2.0 ­ Guerillastrategien und ­Taktiken im www / die aktuellen Schlachten im Internet. subnet guerillacamp in der ARGEkultur
Ein Hacker hebelt Firewalls aus, sorgt für weitläufige Verwirrung, wird eingesperrt oder flugs zum Staatsfeind Nr. 1 erklärt, eine Ehre für einen Hacker. Ein paar Länder weiter wird ein Blogger zum Dissidenten, weil er seine Meinung zur Regierung kundtut. Beide sind gewissermaßen Guerilla und versuchen im Dickicht des Netz-Dschungels ihren persönlichen Guerilla-Kampf gegen das System auszufechten.
Was tun, wenn der Staat immer tiefer in die Strukturen jenes Netzes einzugreifen versucht, dessen Prämissen eigentlich auf Offenheit und Dezentralisierung beruhen? Lenkung von Informationsdiensten, Zensur und Überwachung im Internet sind auch in demokratischen Staatsformen längst keine Seltenheit mehr. BürgerrechtlerInnen, die den Datenschutz mit Füßen getreten sehen, erwarten fast täglich neue Hiobsbotschaften. Droht das Ideal des freien Internet allmählich den Bach runter zu gehen und KeineR kriegt es mit?

Worum geht's?[Bearbeiten]

Genau hier setzt die Netz-Guerilla an. Ob subversiv oder plakativ, Datenschutz und Netzneutralität müssen bewahrt werden. Deswegen organisiert der Netzkulturverein subnet zusammen mit der ARGEkultur am 22. November das guerillacamp, eine Art Unkonferenz, die im Kontext der Netzguerilla folgende Fragen zur Debatte stellt:

  • Inwieweit definiert das Netz die Begriffe Guerilla, Demokratie, Partizipation, Staat und Macht neu? Ist der klassische Machtbegriff überhaupt mit dem Grundpostulat des freien Internet vereinbar?
  • Wer schützt die bürgerlichen Freiheitsideale im Internet und wer steht in Zeiten des grassierenden Datenhandels für den Schutz derselben ein? Wie kann man sich und seine Daten im Netz schützen?
  • Was macht Guerilla möglich? Welche Werkzeuge und Technologien stehen in der Unterminierung herrschender Missverhältnisse zur Verfügung? Wie kann man selbst Guerilla werden? Wie weit kann und darf man dann überhaupt gehen?
  • Welche Konsequenzen könnten umstrittene Verträge wie das Telekompaket oder das strikt unter Verschluss gehaltene ACTA-Papier für die Bevölkerung nach sich ziehen? Wie, wenn überhaupt, kann solchen Entwicklungen ­ Stichwort Guerilla entgegengewirkt werden?

Kurzum: Im Netz tobt ein Krieg. Wo es Repressalien gibt, gibt es auch den Gegenpart, jene die sich dagegen wehren, Guerilleros. Wo dieser Krieg tobt, wie er sich zu erkennen gibt und nicht zuletzt welche Chancen aber auch Konsequenzen sich daraus für die zivile Gesellschaft ergeben, gilt es zu diskutieren.

Was ist ein GuerillaCamp?[Bearbeiten]

Die Struktur des Guerillacamp beruht auf dem Regelwerk der Konferenzform Barcamp, d.h. es gibt eigentlich gar kein Regelwerk. Struktur und Inhalt bleiben weitestgehend offen. Zwar wird durch die Themenvorgabe ein grober Rahmen gezogen, wie sich die einzelnen Vorträge letztlich gestalten, bleibt aber jedem/r TeilnehmerIn selbst überlassen. Blicke über den Tellerrand hinaus sind durchaus erwünscht. Auch die Vortragsform - ob klassische Lecture, Impuls-Referat oder Workshop - ist frei wählbar.

Am besten kann's sicher die Wikipedia erklären BarCamp.

Quintessenz[Bearbeiten]

Aktiv mit einbringen wird sich auch der Wiener Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte im Informationszeitalter "quintessenz", der bereits am Vorabend mit einer Lecture in die Thematik einführt und im Rahmen des Guerillacamp zum Datenschutz konferiert.

Ort[Bearbeiten]

Salzburg, in der ARGEkultur im Studio: Eine kleine Bühne, sowie gemütliche Sitzgelegenheiten.

Wann findet es statt?[Bearbeiten]

Das GuerillaCamp findet am Samstag den 22. November ab 11:00 Uhr statt. Wir werden zuerst eine kurze Einteilung treffen, danach eine kurze Mittagspause und schon gehts los.

Die quintessenz-lecture findet bereits am Vortag (Freitag 21. November) statt

Essen/Trinken?[Bearbeiten]

Wir werden für kleine Snacks und Getränke aller Art sorgen.

Ausserdem ist ein Kaffeeautomat gleich ums Eck, für alle ganz Hungrigen oder mit dem Catering Unzufriedenen gibts noch das Arge Beisl im Haus, das bereits ab 8 Uhr geöffnet hat und auch Frühstück serviert.

Anmeldung[Bearbeiten]

Teilnehmen kann im Grunde JedeR, der/die etwas beizutragen hat. Da das Programm erst Vor Ort fixiert wird, sind auch ad hoc Teilnahmen möglich. Wir bitten jedoch um eine Anmeldung hier im Wiki oder per mail, damit wir uns schon vorab einen Überblick verschaffen können.

Kontakt?[Bearbeiten]

Bei Fragen / Wünschen / Anregungen mail an Florian bzw. Georg - wir kümmern uns darum. Desweiteren gibts eine Mailingliste um sich vorab auszutauschen: guerillacamp_AT_lists.subnet.at, subscribe via http://lists.subnet.at/mailman/listinfo/guerillacamp

Afterparty[Bearbeiten]

guerilla closing party feat. Chicks on Speed (DJ Set), Electric Indigo & irradiation live DJ Lena (Con.trust|Sound Kitch'n) feat. Abillity (Hinterland|Hillbilly). Visuals: Elektro Hermann & Taxon

siehe auch Arge Veranstaltungskalender: November-Events

Übernachtungsmöglichkeit[Bearbeiten]

Gleich neben der ArgeKultur befindet sich ein Jugendgästehaus. siehe JFGH

TeilnehmerInnen[Bearbeiten]

Gerne auch mit URL. Mail oder Telefonnummer lieber an einen der Kontaktleute.

Vorträge[Bearbeiten]

Bitte eintragen wer etwas beitragen will:


Wunschliste[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Vorträge[Bearbeiten]

Kritik & Lob[Bearbeiten]