Kj-Projekte "Aufbauen statt Abhauen" und "Hallo Rom"

Aus barcamp.at
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Stephan Bazalka, Vorsitzender der kj Österreich, stellte per Skype die Aktionen der Katholischen Jugend "Aufbauen statt Abhauen" und "Hallo Rom".

"Aufbauen statt Abhauen"

Die geplante Berufung von Weihbischof Wagner führte zu Frustrationen an der Basis. Viele Kirchenaustritte, Frustration bei kirchlich engagierten.

Februar 2009: Gerhard Maria Wagner soll Weihbischof in Linz werden, der Piusbruderschaft wird der rote Teppich ausgerollt - an der Basis gärt es. Auch aus der "Kernschicht" der Kirche treten viele Menschen enttäuscht aus. Mitglieder der Katholischen Jugend wollen ein Zeichen setzen, dass sie mit vielem nicht einverstanden sind, und trotzdem bei der Kirche bleiben. Unter dem Motto "trotz Speiben bleiben" (bzw. "Aufbauen statt Abhauen") werden binnen weniger Tage über 1000 T-shirt-Sprüche, zahlreiche Fotos und Statements von Unterstützern gesammelt. 10.000e zugriffe und viele Erwähnungen in anderen Medien tragen die Botschaft hinaus.

http://www.aufbauen-statt-abhauen.at/

"Hallo Rom"

Pfingsten 2010: die Fälle von sexueller Gewalt erschüttern die Kirche. Während die österreichischen Bischöfe überwiegend rasch reagieren, gibt es kaum direkte Reaktionen aus dem Vatikan. Auch auf die der gewalt zugrunde liegenden Probleme wird nicht eingegangen. Jugendliche setzen mit "Hallo Rom" ein Zeichen gegen den Stillstand und singen in die Welt hinaus, was unserer Kirche gut täte: Mitbestimmung, Gleichberechtigung und Öffnung. Großes mediales Echo.

http://www.hallo-rom.at/


Fazit beider Aktionen: - mit wenig Aufwand kann man sehr viel erreichen

- Aktionen sind sehr partizipativ, reißen viele Leute mit, erzeugen allerdings auch sehr viel Aufregung

- Aktionen wie diese sind sehr gut geeignet, um auf aktuelle Situationen schnell zu reagieren