User Generated Content in Africa

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Hier sind noch einige der Ideen aus der Session. Für die Erstellung von audiovisuellen Medien gibt es drei wichtige Bereiche zu berücksichtigen, die in verschiedenen Ländern unterschiedlichen Beschränkungen unterliegen:

  • Ästhetik & Storytelling
  • Workflows
  • Technologie

Ästhetik & Storytelling[Bearbeiten]

Die Ästhetik afrikanischer Filme kann für Europäer schwer verständlich sein. Sie legen ihre Aufmerksamkeit auf andere Details, erzählen andere Geschichten. Um in das Storytelling einzusteigen und sich gegenseitig verstehen zu lernen, kann man mit Fotostories beginnen. Man bekommt schnell erste Ergebnisse und kann gut darüber sprechen, warum welche Story wie gestaltet wurde.

Workflows[Bearbeiten]

Grundkenntnisse in der Videoerstellung können zum Beispiel über Tutorials vermittelt werden (links dazu auf der Übersichtsseite). Ein Problem beim Filmemachen ist am Anfang die Komplexität. Wenn man am Anfang keinen klaren Plan hat, was man eigentlich filmen will, filmt man erst einmal alles und versucht dann im Schnitt etwas Sinnvolles daraus zusammen zu bekommen. Kann man so machen, benötigt aber viel Durchhaltevermögen und Zeit. Besser ist es, sich selbst zu beschränken, zum Beispiel, indem man nur in der Kamera schneidet. Soll heißen:

  • Ich überlege vorher, was ich in welcher Reihenfolge filmen will
  • Ich filme die Szenen nacheinander.
  • Man kann mehrmals zurückspulen und eine Szene so mehrfach aufnehmen. Aber sobald man die nächste Szene anfängt, ist die vorherige Szene fixiert.

Dieses Vorgehen hilft, ohne Schnitt auszukommen und vor allem hilft es, fertig zu werden.

Ein interessantes Mittel, um Videoinhalte zu erstellen, könnten Wettbewerbe sein, die gleichzeitig soziale Events sind.

Technologie[Bearbeiten]

Handy-Kameras und kleine Digicams sind inzwischen fast überall verfügbar. Auflösung und Lichtstärke genügen professionellen Ansprüchen zwar nicht, aber für das Internet ist die Qualität fast immer akzeptabel. Da das Internet der einzige einigermaßen schnelle Transportweg ist, hohe Geschwindigkeit aber nicht immer verfügbar ist, sollte man sich auf kurze clips beschränken - was den Nutzungsgewohnheiten im Web eh zugute kommt.

Digitaler Videoschnitt setzt einen leistungsfähigen Computer voraus und lässt die Produktionszeit gelegentlich explodieren. Für den Anfang ist es daher vielleicht besser, Videos in der Kamera zu schneiden, d.h. einfach alles in der richtigen Reihenfolge aufzunehmen.